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    <title>Erotic Storytelling Project (Zwei Erzähler, keine Regeln, keine Absprachen)</title>
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    <description>Zwei Erzähler, keine Regeln, keine Absprachen</description>
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    <title>Erotic Storytelling Project</title>
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  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/2480260/">
    <title>Zur Zeit ist Pause...</title>
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    <description>&lt;b&gt;..aber es geht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lesen der Kapitel 1-16 klicken Sie unter Menü auf Vorwort bzw. Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Storytellers&lt;/b&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 storytellers</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-03T22:40:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/1533490/">
    <title>CMS -Was&apos;n das?</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1533490/</link>
    <description>Klick!:&lt;br /&gt;
[Wikipedia hilft weiter...]&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System&quot;&gt;CMS - Content Management System  &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436530/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zu Kapitel 2&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2006-02-08T15:54:40Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/1532907/">
    <title>16 From Dusk &apos;Til Dawn, Teil Zwo</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1532907/</link>
    <description>[...]&lt;br /&gt;
Sie hörten ein Poltern und dann schweres Atem.&lt;br /&gt;
Die Leute schwiegen..Eine bedrückende, unheimliche Stille breitete sich aus.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Des is der Lars!&quot; informierte Jens-Holger Pat und Tom mit erhobenem Zeigefinger und wissend-nickendem Kopf, &quot;..der Lars, ne, der hat nömlich ne Mudda, die is nich von hiär!&quot; Jens-Holger sah sich im Kreis der Umsitzenden um, die alle zustimmend nickten. Erst als er sich dessen versichert hatte, fuhr er fort. &quot;Der Lars, ne, der seine Mudda, die is von Spaaaniän...!..Und döswegen hat der nämich so nen total krassen Namen...und wenn der Lars hören tut, wie jemand darüber sprechen tut, dann wirda ganz schön fuchsig..! Ihr dürft nie den Lars beim ganzen Nam&apos; sagen, ne..!&quot;&lt;br /&gt;
Die Anderen nickten wieder, &quot;Jojo, des nech gut..! Gar nech gut!&quot;, und sahen sich vorsichtig nach Lars um, ob er nicht schon den Raume betreten hatte, ohne dass sie es bemerkt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pat räusperte sich und fragte: &quot;Ja, ist ja schön und gut...aber wo liegt denn das Problem? Wie heisst der denn?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Häch,..Problem..! Sie hat&apos;s nech ve&apos;standen...!..Nojo, Mädchen..wenn Du der Lars wärst,..nu mol angenomm&apos;, Du bisses jo nech, ne? Also, wenn Du der Lars wärs&apos;, und Deine Mudda heisst mit Nachnam&apos; &lt;i&gt;Vegas&lt;/i&gt;,..fänd&apos;s Du des lustich&apos;?&quot; &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1533006/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zu Kapitel 17&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1442102/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zu Kapitel 15&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436341/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zum Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 storytellers</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-08T14:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/1532810/">
    <title>13 From Dusk &apos;Til Dawn, Teil 1</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1532810/</link>
    <description>Tom stieß mit dem Ellenbogen die Eingangstür auf und sie traten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts befanden sich mehrere Tische und Stühle sowie grobe Holzbänke an den Wänden. Ein riesiges Hirschgeweih tronte vor Kopf an der gegenüberliegenden Wand. Daneben ein Schafskopf, ein Riesenhecht und eine Seegurke. Verschiedene andere gekürschnerte Objekte, die zum Teil aussahen, als stammten sie aus den untersten Kellern der Berliner Charité, baumelten zwischen bunten Lampions und verstaubten Trockenblumensträußen von der Decke. An der rechten Wand hing neben einer vergammelten Makramearbeit ein großes gewebtes Bild mit einem Dreimaster-Segelschiff und einem streng dreinblickenden Kapitän mit Piepe im Mund. Tom kannte sowas aus dem Wohnzimmer der Eltern der Cousine einer Ex-Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pat und Tom fröstelte. Beiden war unklar, ob dies an den feuchten Hosen oder an dem lag, was sich ihren Augen bot. Naja, ich glaub die restlichen Stunden bis zum Morgengrauen werden richtig hart werden! raunte er Pat zu, &quot;...ich hoffe, Deine Holzpflöcke sind spitz genug!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Soll ich noch schnell die 1,5 Liter-Flasche mit dem Weihwasser aus dem Auto holen?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An ein paar Tischen saßen Menschen, die dicke Bierhumpen stemmten und mit kleinen Schnapspinnchen anstiessen. Fette Rauchschwaden schwebten durch den Raum, und der Geruch von ekelhaften Zigarren und billigen Zigarrillos vermischten sich mit dem Gestank von Kuhdung, der unter den Gummistiefeln der Bauern klebte.&lt;br /&gt;
Auf der linken Seite des Raumes befand sich eine lange Theke mit einer ebenso langen Ballustrade, in der die härteren Sorten Alkoholika aufbewahrt wurden. Hinter der Bar stand ein Schrank von Mann mit wildem Bartwuchs, ungeschöntem, aber weitgehend zahnlosem Grinsen und grobschlächtigen Händen, mit denen er sich aufstützte, und deren dreckige und abgebrochene Fingernägel Pat jeden Gedanken an Zärtlichkeit augenblicklich entschwinden liessen. Er glotzte wie alle anderen in Richtung Tür als Pat und Tom eintraten. Augenblicklich verstummtem die Gespräche und es wurde absurd still als die Einheimischen der fremden Personen gewahr wurden. Nur die Musikbox in der Ecke trällerte ein Liedchen von DJ Bobo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Zu spät...!&quot; antwortete Tom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Häch,..Besuch!&quot; bemerkte ein Mann mit Helmut Schmidt-Mütze, der beim Sprechen durch die schwarzen Zähne Kautabak auf den Holzboden spie. &quot;Och, kumma an,..!&quot;, ergänzte schlau ein dicker Mann in abgeschubbertem Bundeswehrparka und Latzhose, der auf einem Barhocker saß, &quot;...die komm&apos; nich von hiär wech..!&quot;  &quot;Joo, nech? Des liegt wohl doran dossi anders aussehn, odä?&quot; &quot;Noja, selbs&apos; wenn die genauso aussehn täten wie Du, Erwin, do wüsstich doch gleich, dassi nich&apos; von hiär sind...ich kenn&apos; nämlich doch meine Nachbarn olle...und Du kennz ja nonichmol Deine zehn Schafe!&quot; schnauzte der Barkeeper, &quot;Joo, ne, und wenn,...dann höchstens von hinten!&quot;, ergänzte flachsend ein dürrer Typ mit einem auf- und ab hüpfendem Kehlkopf wie die Kugel in einem Flipperautomaten. Alle verwesenden Anwesenden lachten. &quot;Jau, do hassu Recht, Jens-Holger!&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wirt nahm die fette Pranke vom Zapfhahn und kratze sich am Gemächt, danach holte er damit zwei olle Limettenscheiben aus einer Schale neben der Zapfanlage und warf sie in die  Weissbiergläser, die vor zwei einheimischen Gästen standen. &quot;Donke, Günni! Witamiene sind jo imma gut, ne?&quot;, bedankte sich sich der eine von beiden. Der Andere nickte nur, und tippte mit dem Zeigefinger unrythmisch zu DJ Bobos Genöle im Hintergrund..&lt;i&gt;&quot;We arr Peiräts of löv...stampf, stampf&quot;&lt;/i&gt;, sang er im akzentfreien Nordisch...[...]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436817/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zu Kapitel 14&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436592/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zu Kapitel 12&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436341/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zum Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 storytellers</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-08T14:00:09Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/1442239/">
    <title>10  Le Bateau Ivre</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1442239/</link>
    <description>[...]&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange da hatten sie ihr Ziel erreicht. Ein szeniges Eckcafe auf der Oranienstrasse. Durch die riesigen Fenster konnte man von aussen in den Innenraum sehen, wo einige Leute an hölzernen Tischen oder an der langen, alten Theke saßen. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/storytellers/images/bateau1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;bateau1&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/storytellers/images/bateau1.jpg&apos;,1024,768);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/storytellers/images/bateau1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Das Café war im französischen Stil eingerichtet und wirkte gemütlich, sofern man das vom Kreuzberger Charme sagen kann. Es war noch ziemlich früh, aber schon gut gefüllt, und sie öffneten die Glastür und gingen hinein. Direkt zog ihnen ein intensiver Kaffeegeruch in die Nase. &quot;Hmm.. riecht das gut!&quot; sagte Pat und gleichzeitig fing auch ihr Magen an zu knurren. &lt;br /&gt;
&quot;Recht guter Kaffee hier für diese Gegend&quot; sagte Tom. Sie gingen zu einem der Tische am Fenster, bestellten beide einen Milchkaffee und ein Croissant und machten es sich bequem. Endlich kam sie dazu Ihr Handy hervorzukramen und es anzuschalten. War ja klar. Drei Nachrichten, alle von ihren Freunden, die sich erkundigten wo sie nach der letzten Nacht denn abgeblieben sei. &quot;Da muss ich gleich noch kurz vorbei, bevor wir losfahren. Sonst schicken die uns die Polizei auf den Hals.&quot; Wie lächerlich nach dem gestrigen Abend, dachte sie. Das war zweifellos übertrieben, aber es war sonst wirklich nicht ihre Art einfach ohne Nachricht zu verschwinden. Ausserdem waren sie ja in Kreuzberg und die Wohnung lag fast um die Ecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/storytellers/images/bonanza_punk.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;bonanza_punk&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/storytellers/images/bonanza_punk.jpg&apos;,1024,768);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/storytellers/images/bonanza_punk_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1442133/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zu Kapitel 11&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436588/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zu Kapitel 9&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436341/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zum Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 storytellers</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-20T12:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/1442102/">
    <title>15 Besuch</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1442102/</link>
    <description>[]&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;[morgens]&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Sie betrachtete die Eisblumen am Fenster. Es war kalt im Zimmer. Der Ofen war über Nacht ausgegangen. Pat spürte Toms Atem im Nacken und löste sich nur ungern aus seinen Armen. Sie setze sich auf, streckte sich. Die Kerze war auch längst runter gebrannt, und es war so kalt im Raum, dass ihr die Brustwarzen schmerzten. Ihr fröstelte. Sie suchte ihr T-Shirt, konnte es aber nicht finden. Das lag wohl irgendwo unter ihm oder unterm Bett. Sie fand jedoch seins und zog es über. Ein zärtlicher Blick, wie friedlich er schläft sie streckte ihre Hand aus und glitt mit dem Zeigefinger sachte über sein Jochbein &lt;br /&gt;
Ihr Schlüpper lag mitten im Raum auf dem Boden. Wie kommtn der dahin? überlegte sie und musste dabei grinsen. Feuerholz war dagegen keines mehr im Raum zu finden. Sie sprang in ihre Jeans und Schuhe und warf sich ihre dicke Jacke über. Dann schloss sie leise die Zimmertür hinter sich. &lt;br /&gt;
[] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[]&lt;br /&gt;
Pat lief durch den Schnee zum Schuppen rüber, öffnete die mit Eisen beschlagende Tür (&apos;Nanu?. Hatten wir die gestern nicht nur angelehnt?&apos;) und stand in dem unordentlichsten Schuppen, den sie je im Leben gesehen hatte. Alles lag kreuz und quer verteilt. - Hier hatte jemand etwas gesucht! Das war klar! Sie hatte den Eindruck, als ob dies erst kürzlich gewesen wäre. &lt;br /&gt;
Denn gestern ist ihr dieses Chaos jedenfalls nicht aufgefallen! Ein subtiles Gefühl von menschlicher Präsenz Ein Verdacht kam ihr, dass Tom doch richtig gehört hatte in der letzen Nacht... Jemand muss in diesem Schuppen gewesen sein...Nur, was wollte dieser jemand? Was suchte er und was hatten Tom und sie damit zu tun?&lt;br /&gt;
[]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt;&gt;&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1532907/&quot;&gt;zu Kapitel 16&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436817/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zu Kapitel 14&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436341/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zum Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>storytellers</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 storytellers</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-20T11:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/1436817/">
    <title>14 Eine Unterkunft</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1436817/</link>
    <description>[]&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;[spätabends]&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Sie traten auf die kleine, hölzerne Veranda der Hütte. Die Dielen knarrten unter ihren Füßen. Tom nahm den alten Schlüssel und drehte ihn im Schloss. Die Tür klemmte etwas, aber nach einem leichten Ruck sprang sie auf.&lt;br /&gt;
Neben dem Eingang gab es einen Lichtschalter. Pat betätigte ihn.. aber nichts passierte. &quot;Na toll&quot; sagte sie &quot;Haben wir ein Abo auf Bruchbuden?&quot; Er lachte, denn sie hatte ja recht. Die zweite Nacht mit ihr und schon wieder eine Unterkunft der F-Kategorie. Sie ließ ihr Feuerzeug aufflammen und entdeckte eine Kerze auf dem Tischchen neben dem Bett, die sie schnell anzündete. Der Raum erhellte sich. Nun konnte man sich einen Überblick über die Einrichtung verschaffen. Es war nur ein großes Zimmer. Mittig an der Wand stand ein großes Bett, bestückt mit mehreren Laken und Wolldecken, rechts und links jeweils ein Nachttisch. Akurat lagen zwei vergilbte Häkeldeckchen darauf. Über dem Bett hing ein alter Ölschinken der eine wilde Dünenlandschaft zeigte. In der linken vorderen Ecke stand einen Tisch mit zwei Stühlen, auf die man sich besser nicht setzten sollte, und in der rechten eine alter Ofen. Links neben dem Bett gab es noch einen großen Bauernschrank und rechts befand sich eine Tür, hinter der sich wohl die Toilette befinden musste. Die beiden trüben Fenster waren mit altmodischen, ebenfalls gehäkelten Vorhängen bestückt. Da musste eine alte Frau ziemlich viel Langeweile gehabt haben. Alles in allem wirkte es durch das flackernde Kerzenlicht doch einigermaßen gemütlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Naja.. sooo schlimm ist es ja gar nicht.. zumindest einigermaßen sauber und aufgeräumt. Sogar die Bettwäsche ist relativ frisch..komisch, als wenn jemand gewusst hätte, daß wir kommen&quot;, sagte sie und streckte sich erstmal auf dem Bett aus, während Tom den alten Gusseisernen Ofen in Augenschein nahm. &lt;br /&gt;
An einer Wand des Zimmers lagen aufeinander geschichtet ein paar Holzscheite und etwas Zündelholz. Auch ein paar alte Zeitungen fanden sich dort. Er blickte aufs Datum der obersten Ausgabe: &lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1441982/&quot;&gt;23. September 1998&lt;/a&gt;. War wohl schon länger niemand mehr hier! Er zerknüllte das Papier und legte es unten in den Ofen, schichtete Holz darüber. Nach und nach legte er die Scheite nach. Es knisterte und knackte im Ofen. &lt;br /&gt;
Was Du alles fürn Kram im Auto hast, scheinst ja dein halbes Wohnungsinventar mit dir rumzuschleppen!, freute er sich, dieses Campingset ist genau das Richtige.&quot; &quot;Das liegt schon seit dem letzten Urlaub im Kofferraum&quot;. Sie erhob sich, nahm den Alu-Topf und füllte ihn mit Mineralwasser. Dann stellte sie ihn auf den Ofen und kramte nach Teebeuteln in ihrer Tasche. Taraaa!, triumphierend hielt sie eine Packung Yogi-Tee hoch. Er sah auf: Sorry, Babyich trink nur grünen Tee..!, flachste er. &lt;br /&gt;
Allmählich erwärmte sich der Raum, erreichte aber nie die Wärme, die von dieser Frau ausging. Die friert sich den Arsch ab und lacht dabei! dachte er, während er ihre Bemühungen Tee zu kochen beobachtete. Dann rückte er die beiden Stühle in die nähe des Ofens. &quot;So.. jetzt können wir auch endlich die klammen Sachen trocknen!&quot; Beide zogen Ihre Jeans und Pullis aus und hängten sie über die Stuhllehnen. Sie standen sich nun in Unterwäsche gegenüber und plötzlich fing sie laut an zu lachen. &quot;Tolle Hose hast du da an&quot;, sagte sie und musterte seinen Short. Auf dem einen Bein war ein Bild von Snoopy mit Sonnenbrille zu sehen und darunter stand in bunten Buchstaben &quot;Cool!&quot; &quot;Hey! Keine Witze bitte&quot; sagte Tom ernst. &quot;Das ist ein Weihnachtsgeschenk von meiner Mutter!&quot; &quot;Klar. Und wie Mütter das immer tun, eine Nummer zu groß gekauft, weil sie durchweg glauben IHR Sohn hätte den Größten&quot;. Sie grinste hämisch. &quot;Und deine Mutter hat wohl bis heute nicht bemerkt, daß dein Hintern auch nicht mehr so klein ist wie er mal war, was?&quot; &lt;br /&gt;
Jetzt mussten sie so lachen, daß beide wild nach Luft schnappten.. denn sie hatte nur einen kleinen Tanga an, der ihren Hintern nur halbwegs bedeckte. Sie schaute ihn belustigt an und dachte &apos;Ganz schön Schlagfertig der Kleine!..und dabei sieht er auch noch so süß aus&apos;, ging auf ihn zu und strich ihm zärtlich über den kurzgeschorenen Kopf.&lt;br /&gt;
Dabei roch sie an ihm: Ui..Du stinkst wie ein toter Otter! Hättest Du so in der Bar gerochen, hätte ich nen großen Bogen um Dich gemacht. &lt;br /&gt;
Nach Veilchen riechst auch Du nicht grad hast du den Rattengeruch des Abbruchhauses angenommen? Ausserdem.. in der Bar war es so voll, Du hättest Dich zwangsläufig an mir vorbei drängeln müssen und wärst dann an meinem Blick hängengeblieben, feixten sie, Ha,..Blauauge, waschen, los! Vielleicht leuchten sie dann wieder!...Meine Klamotten stehen auch vor Dreck. Sie sahen sich in dem kleinen Raum um. Dort gab es eine Toilette, ein kleines Waschbecken und zu beider Verwunderung war da auch noch eine uralte Badewanne, die auf vier krummen Füßen stand. Ein echtes Vorkriegsmodell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Tom versuchte den Heißwasser-Boiler in Gang zu setzen, (sie hatte da weniger Hoffnung, dass das klappte) sah sie sich nach brauchbaren Dingen um. Der Eindruck, die Hütte sei schon einige Zeit unbewohnt und deswegen, aber auch wegen seiner Lage, nicht an die öffentliche Energieversorgung angeschlossen, war recht offensichtlich. Aber dann fiel ihr ein, dass es vielleicht einen Generator gab. Das sagte sie auch zu Tom &gt;&gt;&gt;[Schlaufrau!, dachte er. Hätte ich auch selber drauf kommen können. ] und beide gingen, nur die dicken Jacken übergeworfen, hinaus in den Schuppen. Und tatsächlich stand dort ein recht verstaubtes Gerät. Nur Benzin war nicht mehr vorhanden. Pat fiel wieder der Benzinkanister im Auto ein&lt;br /&gt;
Äh, ich hab ja noch einen &lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1428449/&quot;&gt;Reservekanister &lt;/a&gt;im Kofferraum, Tom..!&lt;br /&gt;
Ach?...Wieso hast Du das denn nicht schon gestern gesagt, da hätte ich mir nicht soviel Gedanken um eine Tankstelle gemacht. Tja, Tom, ich wollte , daß d a s h i e r passiert!&quot;, entgegnete sie.&lt;br /&gt;
Er lachte auf, Undan Tabak hast Du dabei nicht zufällig gedacht, wie? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie holte den Sprit aus dem Wagen und füllte, mit Hilfe eines Trichters, den Inhalt in den Generator. Warte, nicht alles! Wir wissen ja nicht, ob das Dingen überhaupt noch funktioniert, und wer weiß, ob wir nicht noch etwas für den Weg zur nächsten Tanke brauchen!&lt;br /&gt;
Doch die Sorge war unbegründet, nach einigen Startversuchen knatterte spotzend der Generator los, als wenn er erst Tags zuvor benutzt worden wäre. Eine Wolke stieg auf und verbreitete Benzingeruch im Schuppen. &lt;br /&gt;
Sie ließen die Tür des Schuppens der Abgase wegen angelehnt, und gingen zurück. Dort startete Tom den Heißwasser-Boiler. Der brauchte fast eine Stunde bis er die 60l Wasser erhitzt hatte, die für die Badewanne kaum ausreichten. Pat fand in einer kleinen Abstellkammer einen großen Krug, und zwei andere kleinere Behältnisse, die sie ebenfalls mit Wasser füllte und auf den Ofen stellte. Besser lauwarm als gar nicht baden! Wir gehen einfach zusammen in die Wanne, dann brauchen wir weniger Wasser und es ist wärmer!, schlug sie vor. Dieser Gedanke hatte natürlich nicht nur einen praktischen Hintergrund... Tom grinste.&lt;br /&gt;
Die Raumtemperatur war mittlerweile erträglich und das erwärmte Wasser reichte tatsächlich um die Wanne 3/4 zu füllen. Noch ein bischen von Pat&apos;s Duschzeug hinein..(auch aus dem Kofferraum.. eine wahre Fundgrube) ..und schon sah es aus wie ein Luxus-Schaumbad.&lt;br /&gt;
Dann stiegen beide hinein.. wobei sie noch etwas schüchtern jeder in eine andere Richtung schauten. Sobald sie aber beide im Schaum versanken entspannten sie sich. Das warme Wasser liess beiden die Röte ins Gesicht steigen. Endlich hörte das frösteln auf. &quot;Toll! Das war nötig!&quot; Eine ganze Zeit lang lagen sie nur stumm und mit geschlossenen Augen in der Wanne, jeder hing seinen Gedanken nach und genoss die wohlige Wärme, wobei sie sich gezwungenermassen immer wieder berührten, was aber beide als sehr angenehm und normal empfanden. Eine leichte Müdigkeit machte sich breit und die Haut an Fingern und Füssen fing an sich in unschöne Dellen zu legen. &quot;Bevor ich mich hier ganz auflöse mach ich uns mal lieber den Tee fertig&quot; sagte sie und stieg aus der Wanne. &quot;Du solltest da auch nicht mehr so lange rumliegen.. sonst setzt sich der ganze Dreck wieder an dir ab&quot; und sie deutete auf das mittlerweile schon ziemlich dreckige Badewasser. Sie schlüpfte wieder in Ihre Unterwäsche und ging hinüber um nach dem Tee zu sehen. Der war mittlerweile kochend heiß und verströmte ein angenehmes Aroma im Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie machten es sich auf dem Bett gemütlich..der Tee dampfte heiß aus den Plastikbechern. &quot;So.. jetzt lass mal deinen Rücken anschauen&quot; sagte Tom. Sie drehte sich auf den Bauch und er schob langsam ihr Hemd nach oben. Über dem Steißbein war ein riesiger blauer Fleck zu sehen, der an manchen Stellen ziemlich blutunterlaufen war. &quot;Ui..da entwickelt sich aber was Großes!&quot; bemerkte er. Sie musste wieder kichern. &quot;Wie meinst du das jetzt?&quot; fragte sie zweideutig. &quot;Nicht so wie du glaubst!&quot; entgegnete er und fuhr langsam mit der Hand über den Fleck. &quot;Au! etwas sanfter bitte!&quot;.. &lt;br /&gt;
Er öffnete die Flasche mit dem Öl, die er hatte mitgehen lassen, verieb es zwischen seinen Händen und fing langsam an ihren Rücken zu massieren...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie war es schon komisch. Die ganze Zeit lag so etwas in der Luft zwischen ihnen und nun war es das erste mal, daß sie sich körperlich so nahe kamen. Beiden ging ein Schauer über die Haut. Das war alles andere als unangenehm! &quot;Das kannst du aber gut&quot;.. hauchte sie und räkelte sich etwas unter seinen Händen, die mit sanftem Druck über ihren Rücken glitten. Als er Ihre Schultern erreichte, beugte er sich hinunter zu ihr und knabberte leicht an ihrem Nacken. &quot;Das wollte ich die ganze Zeit schon!&quot; flüsterte er in ihr Ohr. Langsam wanderten seine Lippen zum Ohr, von dort den Hals hintunter, bis er wieder an ihrem Nacken knabberte. Ihre Gänsehaut war nun nicht mehr zu übersehen. Der Druck seiner Hände wurde etwas fester.. nun glitt er langsam den Rücken hinunter zu ihrem Steißbein... und ließ die Bewegung über ihren Hintern auslaufen. Dabei schob er das Laken immer weiter hinunter, bis sie ganz nackt vor ihm lag. &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Sie zog das Laken über ihre Brüste. Sag mal, wieso mussten wir eigentlich vor den Bullen abhauen? Bist Du ein Krimineller? Hast Du irgendwelche harten oder zu viele weiche Drogen dabei gehabt? Bist Du n Dealer? Oder sogar ein M ö r d e r?...Ne, warte, sag nix, ich weiß, du bist Bigamist! Ein Heiratsschwindler!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hat ja Ideen,.dachte er, Willst Du das ehrlich wissen?&lt;br /&gt;
Sie drängelte, Ja, und machs nicht so spannend.&lt;br /&gt;
Naja,...Bigamie...das mit den Kindern.mehr als vier kann ich einfach nicht ernährenund meine drei Frauen haben mir echt die Hölle heiß gemacht..!&lt;br /&gt;
Verarsch mich nicht!, grinste sie, sonst muss ich auch noch mit der Wahrheit rausrücken, ..daß ich ein hochbezahltes Callgirl bin und du nun leider dein nicht vorhandenes Vermögen verpoppt hast!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ehrlich? Na gut, .ich..hatte rein g a r n i c h t s dabei! Mal abgesehen vom Filmdöschen! Deswegen machen die Bullen aber keinen Stress in Berlin.&lt;br /&gt;
Ja, aberwieso mussten wir dann flüchten?, sah sie ihn etwas verdattert an. Er nahm einen Schluck Tee und antwortete: Ich wollte auch mit Dir d a s h i e r erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1442102/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zu Kapitel 15&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436592/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zu Kapitel 13&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436341/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zum Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 storytellers</dc:rights>
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    <title>12  Die Holsteiner Straße 34</title>
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    <description>Die blinkende Licht entpuppte sich als wild fluoreszierende, bunte Leuchtreklame eines kleinen fiesen Motels. Das Haus sah ziemlich heruntergekommen aus. Es hatte wohl schon mal bessere Tage gesehen.. und das war schon ziemlich lange her! Großkotzig hatte der Besitzer wohl diese Leuchtreklame angebracht, um überhaupt mal Leute anzulocken. Da war zu lesen: &quot;Günni&apos;s Motel&quot;. Völlig übertrieben.. wenn sie nicht so müde und hungrig gewesen wären, hätten sie sich auf der Stelle totgelacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tom fuhr den Wagen an den Straßenrand auf einen kleinen Parkplatz. Sie zogen ihre, immer noch klammen Jeans wieder an, was gar nicht einfach war, in dem engen Wagen. Pat stieg aus und schloss mit einem heftigen Rumms die Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weißt Du wo wir hier sind..? fragte Pat, ...Holsteiner Straße 34? Das sollte eigentlich ein Witz sein...was sonst? Er schloss den Wagen ab, drehte sich um und wollte gerade auf den Eingang zusteuern, als er bemerkte, daß sie wie angewurzelt dastand und auf die Hauswand glotzte.&lt;br /&gt;
Er folgte ihrem Blick. Da stand in verwitterten, gußeisernen Lettern &quot;Nr. 34&quot;! Ungläubig schaute er zu ihr hinüber. &quot;Naja,...Nr. 34 eben. Die gibt&apos;s ja fast in jeder Strasse. Das muss doch nichts heißen..&quot; Er fand ihn trotzdem schon sehr merkwürdig, diesen Zufall. &quot;Komm wir gehen erstmal rein und fragen nach was Essbarem.. und wie die Strasse heißt..&quot; Aufmunternd streckte er ihr die Hand entgegen. &quot;Und wenn die auf uns warten da drin?.. Wer weiß was da los ist? Schließlich stand auf dem Zettel: &quot;&lt;i&gt;..wenn Ihr Euch traut.&lt;/i&gt;.&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Wie? Erst bist Du ganz wild darauf hinzukommen und jetzt kriegst Du Muffensausen?&quot; fragte er belustigt.&lt;br /&gt;
Etwas unsicher ergriff sie seine Hand, ging dann aber zielstrebig auf die Tür zu. Sie wollte ja schließlich ein Abenteuer.. also los..und keine Angst zeigen! Was sollte auch passieren? So&apos;n Quatsch. Bestimmt war es wirklich nur ein blöder Gag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsamer Laden! Ich muss unwillkürlich an Quentin Tarantinos &lt;i&gt;From Dusk till Dawn&lt;/i&gt; denken! Hast du den Film gesehen? &lt;br /&gt;
Hehe,oh ja.., lachte sie, ..ich hoffe, aber hier sind weniger Vampire und Zombies unterwegs! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie das eben so ist,...es kam schlimmer&lt;i&gt;...viel schlimmer&lt;/i&gt;....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1532810/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zu Kapitel 13&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1442133/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zu Kapitel 11&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
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  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/1436588/">
    <title>9  Piss Off!!</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1436588/</link>
    <description>Sie stieß ihn weg. Stopp!...Hier!...Probier den mal. Sie hielt ihm einen ollen Bartschlüssel vor die Nase, den sie zwischen dem Putz und en Tapenresten rausgefingert hatte. Auf dem unteren Treppenabsatz hörten Sie Schlurfgeräusche und Stimmen Schnell nahm er den Schlüssel, steckte ihn fast geräuschlos ins Schloss und drehte ihn herum. &quot;Krrk!!!&quot; machte das Schloß in dem gleichen Augenblick, indem einer der Polizisten wie ein nasser Sack auf den Boden fiel. Zum Glück! Der war von der morschen Treppe gerutscht.&lt;br /&gt;
Mist, wa! Ick hasse ditte!, fluchte der Mann. Tom und Pat quetschen sich eng aneinander an die Wand neben der Tür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er legte seinen Arm und ihre Schultern, sie krallte vor sich Aufregung in seinem Pulli fest und biss sich in den Zeigefinger der zur Faust geballten Hand. Dabei starrte sie ihn mit weit aufgerissenen Augen an, ein Moment, indem ihm alles so surreal und egal vorkam. Sie schien ohne Angst, offenbar verkniff sie sich sogar das Lachen. Das gefiel ihm, er konnte dem Ganzen auch durchaus was Humorvolles abgewinnen, und es war schön jemanden zu treffen, der diesen absurden Humor teilte. Seine Mundwinkel zuckten im Dunkeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pat und Tom hielten den Atem als an der Tür gerüttelt wurde. Unter dem Schlitz erschienen Lichtkegeln von Taschenlampen. An der Klinke wurde gerappelt, und da sich die Tür nicht auf Anhieb öffnen ließ, versuchte ein Polizist mit der Schulter die Tür aufzustoßen. Ne, wa! Die klemmt nüsch, die is zu. Da könn die nüsch rin sein! Funkgeräusche lieferten den Soundtrack für diese Situation. Dann gingen die Polizisten hoch zum Dachboden, der zugänglich war. Die große Eisentür stand sperrangelweit auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie atmeten erst wieder aus, als die Geräusche auf dem Dachboden zu hören waren, trauten sich aber noch nicht, sich zu bewegen. Der heisse Atem war in der kalten Luft zu sehen. &lt;br /&gt;
Tom führte seinen Mund zu ihrem Ohr und sprach leise: Wenn wir hier unbeschadet rauskommen, will ich heut noch das Meer sehen. Das Meer im Winter so schön und einsam! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewig lange Miunten später wurden sie durch erneutes Getrampel erlöst. Die Männer liefen eilig die Treppen wieder herunter, einer von ihnen gab die Meldung durch, ein Dachfenster sei geöffnet gewesen und die verdächtigen Individuen seien wohl von dort aus auf eines der Nachbargebäude geflohen. Von dort hatte man Zugang zu einem Block von ca. 30 Häusern, unmöglich die jetzt zu verfolgen. Abziehen! schepperte der Einsatzleiter aus dem Gerät. Wegen son paar verkifften Figuren müssen wir uns ja nicht noch vonne Dächer stürzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss echt pissen! sagte sie, und sprang mit den Augen um sich suchend auf. Neumond beleuchtete die Szenerie. Gibts hier kein Klo? Vermutlich ein Außenklo auf der halben Treppe!&lt;br /&gt;
Egal! Da geh ich jetzt nicht raus. Bei der Bude hier macht das jetzt auch nichts mehr. Sie ging einige Schritte in einen dunkleren Bereich der Wohnung und verschwand hinter einem Wandvorsprung. Es raschelte und dann hörte er es plätschern. &apos;Pingelig war sie schon mal nicht!, dachte er. &quot;Puh.. das war dringend&quot; sagte sie als sie wieder hervorkam.&lt;br /&gt;
Tom hatte in der Zwischenzeit ein vermodertes Sofa an eines der Fenster geschoben. Von hier konnte man auf den mittlerweile leicht verschneiten Hof schauen. Am Horizont sah man schon einen rosafarbenen Streifen, der alles, zusammen mit dem milchigen Mondlicht, in eine fast romantische Stimmung tauchte. &quot;Wir bleiben besser eine Weile hier.. bis sich da draussen alles beruhigt hat.&quot; sagte er. Sie setzte sich neben ihn, kramte ihren Tabak hervor und drehte routiniert eine Zigarette. Nach dem ersten Zug lehnte sie sich entspannt zurück, ließ sich in seinen Arm sinken, der auf der Sofalehne ruhte und lächelte ihn an.&lt;br /&gt;
&quot;Ganz schön abgefahren, das alles.&quot; Sie betrachteten noch stumm eine Weile den Himmel und dann bemerkte er, daß sie eingeschlafen war. Die angerauchte Kippe nahm er ihr noch aus der Hand und drückte sie aus. Dann kam auch er zur Ruhe und nickte ebenfalls ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurden gleichzeitig durch das gleißende Sonnenlicht geweckt, das durch das Fenster genau auf das Sofa schien. &quot;Morgen Frollein! Fit für frühstück und Kaffe?&quot; fragte er grinsend.&lt;br /&gt;
&quot;Klar.. das haben wir uns ja wohl verdient.&quot; Sie rieb sich die etwas verquollenen Augen und sprang dann voller Tatendrang auf.&lt;br /&gt;
&quot;Und nach dem Kaffe ab ans Meer..oder hast du&apos;s dir anders Überlegt?&quot;.. sie schaute ihn herrausfordernd an. &quot;Auf keinen Fall&quot; entgegnete er &quot;Ein Mann ein Wort..!&quot;.&lt;br /&gt;
Sie schaute sich in der abgewrackten Wohnung um. Die düstere Stimmung, die noch vor ein paar Stunden herrschte, war vollkommen verflogen. Alles war Sonnendurchflutet, wirkte fast freundlich, wenn nicht der ganze Müll rumgelegen hätte. Die Vorkommnisse der letzten Nacht kamen ihr Irreal vor. War das echt alles passiert? &lt;br /&gt;
Aber klar.. sonst wär sie ja nicht hier.. und auch noch mit ihm.&lt;br /&gt;
&quot;Äh,...ich glaub der Kaffee ist alle,...schlage vor, wir gehen woanders was frühstücken. Komm, jetzt. Raus aus der Bruchbude. Hier waren wir schon viel zu lange.&quot; sagte Tom, während er den Schlüssel in der Tür rumdrehte, die dann mit einem Knarzen aufsprang.&lt;br /&gt;
Sie liefen die Treppen hinunter und angesichts des schönen Wetters und der Aussicht ans Meer zu fahren waren beide bester Laune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schnee der Nacht hatte sich schon weitgehends verflüchtigt und war einem eher grauen Matsch gewichen, wie das für Schnee so üblich war in Großstädten. Trotzdem konnte man im Hof noch die verwischten Spuren der Polizeistiefel erkennen.&lt;br /&gt;
&quot;Mann, hatten wir ein Glück. Besser eine Nacht auf dem alten Sofa, als auf so &apos;ner beschissenen Wache,&quot; bemerkte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mein Wagen steht in der Nähe der Bar,&quot; sagte Pat. Sie gingen durch ein paar Strassen und nach einigen Minuten erreichten sie ihn. Tom fuhr, schließlich kannte er sich besser aus und wusste auch schon zu welchem Café sie fahren wollten.&lt;br /&gt;
Ein Laden in der Oranienstrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1442239/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zu Kapitel 10&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436583/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zu Kapitel 8&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436341/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zum Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>storytellers</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 storytellers</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-19T11:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/1436583/">
    <title>8  Flucht</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1436583/</link>
    <description>Keuchend lehnte sie sich an eine Mauer..und musste erstmal kotzen. Waren wohl doch einige Caipirinhas zu viel. &apos;Toll!&apos; ging ihr durch den Kopf..&apos;direkt am ersten Abend kotzt du ihm vor die Füße. Das muss man auch erstmal schaffen&apos;. Viel Zeit zum verschnaufen blieb nicht, denn schon bog ein Polizeiwagen um die Ecke. Die kannten das wohl schon....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Los, lauf! Der Fahrer der Wanne hatte sie entdeckt und gab Gas. Sie rannten die Strasse entlang und sahen das blau-reflektierende Licht in der Häuserschlucht. HEY  BLEIBEN SIE STEHEN!!!!, dröhnte es blechern aus den Lautsprechern des Polizeiwagens, WIR FORDERN SIE AUF STEHENZUBLEIBEN!. Sie rannten weiter, er vorne weg, sah sich öfter um, ob sie an ihm dran blieb. 30 Meter vor der nächsten Seitenstrasse, tauchte plötzlich eine zweite Wanne auf. Scheiße..zurück,. rief er. Die zweite Wanne stoppte und heraus sprangen 10 uniformierte Beamte mit Schutzwesten und Helmen, in den Händen Schlagstöcke. Sie hörten das Getrappel und die Rufe der Polizisten immer näher kommen. An dem ersten Polizeiwagen waren sie schon wieder vorbei, als dieser ebenfalls seine Fracht entlud und sich das Getrappel zu einer Stampede einer Horde Huftiere entwickelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liefen über einen Platz, hinter sich die keuchenden Polizisten, die mit ihren schweren Westen trotz guter Kondition langsam zurück blieben.&lt;br /&gt;
Schnell, hier links rein! rief Tom, sie bogen in einen Hinterhof, von dem sie aus in einen zweiten und dritten kamen. Überall standen stinkende Mülltonnen, lagen vergammelte Matrazen und Möbel, zischten Ratten in den Ecken vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fing an zu schneien. Das wird unsere Spur verwischen!, lachte er leise, als sie sich in den Hausflur des Seitenflügels flüchteten. &quot;Sehr witzig!&quot;, hechelte sie. Das Haus war ziemlich runter gekommen. Die meisten Fenster waren von marodierenden Jugendlichen eingeworfen oder bei irgendwelchen Partys kaputt gegangen.&lt;br /&gt;
Bewohnt schien das Haus nicht mehr. Nicht untypisch für Berlin, doch zunehmend verschwanden diese Orte. Die Gebäude wurden erst jahrelang der Verfall preisgegeben und nun nach und nach von reichen Spekulanten aus Süddeutschland aufgekauft, saniert und teuer vermietet. So änderten sich nach und nach die Stadtgebiete von ärmlichen Kiezen zu hippen, urbanen Wohnzentren, in die es immer mehr wohlhabende Dauerjugendliche zog. Die alten Ost-Bezirke Mitte, Prenzlauer Berg und zunehmend auch Friedrichshain waren dafür gute Beispiele. Nur Kreuzberg blieb anscheinend Kreuzberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzen sich im dritten Obergeschoß auf den Treppenabsatz. Schade um den schönen Alkohol! Hab schon alles wieder ausgeschwitzt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psccht! Unten im Hof sind die Bullen!, sie lugten durch ein kleines zerbrochenes Fenster des Altbaus und beobachteten mehrere dunkle Gestalten, die sich scheinbar lautlos im Hof verteilten und die Möbel und Container durchsuchten. Schmale Lichtstrahlen ihrer Taschenlampen durchschnitten die Nacht. Vier Mann ins Gebäude, zwei zur Sicherung im Hof an den Übergängen!, gab einer von ihnen Befehle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tom und Pat schlichen, eine Etage höher und probierten die drei Wohnungstüren zu öffnen. Im 5. Stock hatten sie Glück, eine Türstand bereits geöffnet. Wir müssen sie verbarrikadieren, sonst sind wir geliefert!, flüsterte sie, während sie am Türrahmen kauernd auf die Trittgeräusche im Hausflur horchte. Die alten Holzdielen knarrzten unter den schweren Stiefeln der Männer, die nach und nach die Wohnungen zu durchsuchen schienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tom sah sich um und sah überlegte, ob er den alten Sesseln vor die Tür schieben sollte. Doch das würde nicht ohne Geräusche abgehen, und die Männer waren bereits zu nah. Dann fand er zwei paar lose Bretter, die er vielleicht unter die Türklinke klemmen konnte. Offenbar kontrollierten die Polizisten nicht die Wohnungen, die verschlossen waren, kamen aber dadurch rasch nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell! Mach..ich piss mir gleich in die Hose!, raunte sie ihm zu. Und stütze sich am Boden ab, ihre Hände im kalten herunter gekommenen Putz der Wand. Tom schob langsam ein Brett unter die Klinke: Scheisse, zu kurz!. Mit dem anderen verhielt es sich genauso, es fehlten drei Zentimeter. Sie blickten sich in die Augen, sie war nur 10 Zentimeter entfernt. Er konnte ihren süssen Atem riechen, geschwängert von Alkohol und Nikotin, und küsste sie einfach auf den Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436588/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zu Kapitel 9&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436580/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zu Kapitel 7&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436341/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zum Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>storytellers</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 storytellers</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-19T11:12:47Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/1436580/">
    <title>7  Schmerz und Licht</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1436580/</link>
    <description>Ein Streichholz flammte auf. Er hielt es ihr vors Gesicht. Sie sog die Luft durch die verkrümmte Zigarette. &quot;Hast Du Dir weh getan?&quot;, fragte er besorgt. &quot;Es geht schon, Hauptsache ist, wir haben keinen Unfall gehabt...So ein Arschloch! Wer war das?&quot;  Beim Abbremsen hatte sie noch rücklings auf dem Beifahrersitz gekniet, und war dann nach vorne geschleudert worden. Jetzt rieb sie sich den Rücken und verlangte zuallererst nach Feuer. Er wusste, dass ihr das verdammt weh getan haben musste, gleichzeitig bewunderte er sie etwas dafür, dass sie nichts darüber verlauen ließ. &quot;Tut mir leid, dass ich so in die Eisen gegangen bin!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hör auf zu spinnen, du hast vollkommen richtig reagiert!&quot; &quot;Ja, aber mir tut es trotzdem leid, dass Du dich verletzt hast. Zeig mal her!&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Ach, geht schon...lass mal!&quot;,antwortete sie ihm und  drehte ihm dennoch ihren Rücken zu. Mit der linken Hand berührte er sanft ihre Wirbelsäule durch das Shirt, glitt an ihr hinunter und stoppte kurz vorm Steißbein mit leichtem Druck. &quot;Aah...!&quot; stöhnte sie kurz auf, biss sich aber gleich auf die Lippen und verstummte wieder. &quot;Auwei, das wird ein paar Tage sehr weh tun, und blau wird das bestimmt auch. Wir können das nachher etwas einreiben!&quot; schlug er vor. &quot;Ach ja, und womit?&quot; schnodderte sie. Der Motor surrte....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mann.. was für ein Mist. Das hat mir jetzt richtig die Laune verhagelt. So ein Idiot! Mir ist kalt, mein Rücken tut weh. Müde bin ich.. und Hunger hab ich auch!&quot;. Jetzt fing sie doch etwas an zu maulen. Aber er konnte es ihr nichtmal verdenken, denn er fühlte sich ähnlich. Seit dem gestrigen Abend hatten sie wirklich nicht viel geschlafen und gegessen. Und irgendwann musste man seinem Körper doch Tribut zollen. &quot;Komm wir suchen uns jetzt was! Nach Berlin zurück ist es etwas weit und dieser blöde Zettel... Wer weiß was das überhaupt soll? Und wenn, dann können wir da morgen immer noch hin&quot; schlug er vor. Sie nickte nur. Stumm fuhren sie eine Weile die dunkle Strasse entlang. Wohin wusste keiner von beiden. Aber irgendwann musste ja mal was kommen. &quot;Trotzdem muss ich die ganze Zeit an diese Nachricht denken&quot; sagte sie plötzlich. &quot;Wer hat die wohl ans Auto gepappt? Und wieso?... und was kann da nur in dieser blöden Strasse sein?&quot;.&lt;br /&gt;
Gerade bogen sie um eine Kurve, da tauchte in einiger Entfernung ein blinkendes Leuchtschild auf...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436583/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zu Kapitel 8&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436569/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zu Kapitel 6&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436341/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zum Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>storytellers</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 storytellers</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-19T11:11:55Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/1436569/">
    <title>6  Beinahe...</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1436569/</link>
    <description>&quot;Wieso ist hier nirgends Licht? Ausser den Gaslampen brennt hier rein gar nichts an dieser blöden Straße!&quot;, riss er sie aus ihren Gedanken. &quot;Ausserdem müssten wir auch demnächst mal tanken. Das hätten wir sofort machen sollen, als wir von der Autobahn runter sind!&quot;&lt;br /&gt;
Sie dachte an den vollen &lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1428449/&quot;&gt;Reservekanister im Heck&lt;/a&gt; des Wagens, erwähnte diesen aber nicht. Eigentlich war sie mehr oder weniger &lt;i&gt;vorbereitet &lt;/i&gt;auf solche Eventualitäten. Wäre ja nicht das erste mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hast Du jetzt schlechte Laune?&quot; fragte sie unsicher. &quot;Nee,..hab ich nicht!&quot; entgegnete er, &quot;ich wünschte nur, wir würden einen offenen Laden finden oder ein Lokal. Um die Uhrzeit kann doch nicht alles geschlossen haben. Der Ort ist wie ausgestorben! Und ich hab einen solchen Hunger!&quot;  Seit dem spontanen Aufbruch heute Morgen hatten sie beide nicht viel gegessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;So ist das im Winter am Meer. Da ist einfach keine Saison. Da hat vielleicht ein Laden auf, in dem dann die Einheimischen bis fünf Uhr nachmittags einkaufen können. Wenn überhaupt hier welche wohnen. Die meisten wohnen doch selber nur im Sommer hier.&quot; Sie schnappte sich die Zigarettenpackung und sah hinein. Dann zog sie einen Schmollmund und fischte mit zwei Fingern eine der drei übrig gliebenen Zigaretten heraus. Sie drehte sich um und kniete nun halbnackt auf dem Vordersitz um ihre nasse Jeans nach dem Feuerzeug zu durchsuchen. Er sah ihr auf den Arsch. &quot;Hm, endlich mal ein Lichtblick!&quot;, murmelte er, und grinste. &quot;was sagst du da, du Chauvie?&quot;, sein Blick war ihr nicht entgangen, und so knuffte sie ihn feste in die rechte Seite. &quot;Aua, ich hab nix gesagt!&quot; log er, in diesem Augenblick bog ein Auto um die enge Kurve, die zwei grelle Fernlichter blendeten sie und rasten mit hoher Geschwindigkeit direkt auf sie zu. &quot;Der spinnt wohl!&quot;, rief sie, &quot;Ey, was macht der....?&quot; &quot;Halt dich fest!&quot; schrie er, und bremste stark ab, zog den Wagen nach rechts und konnte grade noch einer flachen Steinmauer ausweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>storytellers</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 storytellers</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-19T11:10:56Z</dc:date>
  </item>
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    <title>5  Die Razzia in der Bar</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1436553/</link>
    <description>Erst gestern war sie von Essen nach Berlin gekommen, mal wieder alte Freunde besuchen. Und jetzt waren sie schon in sowas Abgefahrenes verwickelt. Langweilig schien es jedenfalls nicht zu werden mit ihm. Sie erinnerte sich an den vorigen Abend in dieser Bar. Eigentlich eine tolle Party. Geiler Sound.. coole Leute... typisch Berlin irgendwie. Sie war so richtig in Trinklaune, und das merkte man ihr auch schon nach kurzer Zeit an. Als sie mal wieder an der Theke stand, um sich noch einen Caipirinha zu bestellen, bemerkte sie ihn. Lässig stand er da angelehnt und war auch, wie es schien, nicht mehr ganz nüchtern. Wie passend! Süß.. mal seh&apos;n, ob er auch was zu sagen hat! Sie räkelte sich an ein paar Leuten vorbei, bis sie neben ihm stand. &lt;br /&gt;
Andere zogen sich auf dem Klo Koks in die Nase, sie zog es vor, an ihm zu schnüffeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Na.. alleine hier?.. guter Sound was?&quot; sagte sie, und kam sich schon wieder blöd vor mit dem doofen Spruch. Er drehte sich zu ihr um und musterte sie. &apos;Nicht schlecht&apos; dachte sie &apos;hatte ich doch einen guten Riecher&apos;. Auch er schaute interessiert.. von oben bis unten.. und dann: &quot;Jo.. der ist ganz gut... und ja, alleine hier.. du auch?&quot;. &quot;Nee.. mit ein paar Freunden, aber die langweilen sich und wollen gleich gehn.. im Gegensatz zu mir. Schließlich bin ich nicht andauernd in Berlin.&quot; Sie lächelte ihn an und dachte, na wenn das jetzt keine Einladung war! Und dumm war er anscheinend auch nicht denn sofort kam: &quot;Ok.. dann muss ICH mich jetzt wohl um dich kümmern!&quot;..er schnappte sich mit der einen Hand sein Bier, mit der anderen nahm er sie am Arm und schob sie durch die Menge in eine ruhigere Ecke im hinteren Teil der Bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort standen sie eine Weile an die Wand gelehnt. &quot;Du bist ganz schön forsch!&quot;, sagte er beiläufig. &quot;Ruhrpott eben!&quot; entgegnete sie. Beide lachten, posteten sich zu, nahmen einen tiefen Schluck und setzen sich dann auf das alte Sofa in der Ecke, das gerade frei geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war gut und gern einen Kopf kleiner als er mit seinen knapp 1,90m, hatte dunkle, lange Locken und ein selten erfrischendes Lachen. Ihre wilden Augen verengten sich zu schmalen Sehschlitzen, wenn sie lachte, und das tat sie oft. Um ihre Augen rankten sich bereits ein paar Fältchen, wohl vom vielen Lachen, doch nicht nur davon. Er hatte den Eindruck, diese Frau hatte schon so einiges erlebt. Wie alt mochte sie sein..? Hm, das war ja nicht so wichtigEr friemelte Papers aus der Jackentasche und ein schwarzes Filmdöschen. Sie rollte sich grad eine Zigarette. Hast Du etwas Tabak? Klar! Oh, drehste einen, gut! &lt;br /&gt;
Ein blick auf ihr leeres Glas, Was willst Du denn noch trinken? Hattest ja schon Caipirinha! fragte er.  Jo,..ich würd wohl noch einen nehmen. &lt;br /&gt;
Kannst Du gut drehen? Sicha! Dann mach mal bitte, bei mir werden die immer zu fett, ich kann das gar nich richtig.! Aber rauchen tust Du schon ,oder? Naja, keine Zigaretten! Und kiffen auch eher selten, nicht übermäßigIch kümmer mich mal um die Drinks, wenn ich wieder komm, ist das Dingen fertig, klar? Sie zwinkerte ihm zu als er aufstand und Richtung Theke verschwand. Er begrüßte die Frau hinterm Tresen mit einem Kuss und begann selbst Limetten zu zerteilen und zusammen mit dem Rohrzucker in übergroßen Gläsern zu zerstampfen. Der Laden war gerappelt voll, und die Bedienung war froh, dass er ihr diese Arbeit abnahm. Er machte sowieso die besseren Caipis, weil er nicht am Alkohol sparte -eine Anweisung der Chefs- und den Rest des Glases mit Wasser oder Eis auffüllte. Die Kneipe war nur halblegal und als Kulturverein gegründet worden, deswegen liefen auch andauernd Filme, die mit einem Videobeamer an die Wand geworfen wurden. Die Betreiber wollten sich die Schanklizenzen sparen und gaben deswegen am Tresen monatliche Pseudo-Mitgliedskarten aus, die man für einen Euro Beitrag erwerben konnte. &lt;br /&gt;
Nur, die Bedienungen fragten nie danach, was manchmal zum Stress führte, da sich eine zeitlang Zivil-Bullen unters Publikum mischten und als Nichtmitglieder sozusagen Alkohol ausgeschenkt bekamen. Daher war das, was später passierte auch nicht sehr verwunderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlürfte am Strohhalm, nachdem sie sich wieder zugeprostet hatten. Meine Herren!, dachte er, die hat ja nen Zug drauf. Das Feuerzeug flammte auf und dicke Rauchschwaden kringelten sich um ihren Lockenkopf, zogen langsame Bahnen und wurden schließlich vom Deckenventilator zerrissen und im Raum verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wie heißt du eigentlich?&quot; wollte sie wissen. &quot;Thomas..&quot; antwortete er. &quot;Aber nenn mich Tom, das machen alle.&quot; Er grinste. &quot;Hi Tom, ich heiße Patricia.. aber nenn mich Pat. Das machen zwar nicht alle, aber passt doch super. Tom trifft Pat. Drei Buchstaben ..kurz und gut.&quot; &quot;Und weißt du was noch passt?... Ich komme eigentlich auch aus dem Pott..&quot;.&lt;br /&gt;
&apos;War ja klar! dachte sie. &apos;Da fährt man nach Berlin und wen lernt man kennen? Keinen Berliner sondern einen aus dem Ruhrpott. Lustig irgendwie.&apos; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab hier mal hinter der Bar gearbeitet! erzählte er ungefragt. &lt;br /&gt;
Pat legte das Feuerzeug beiseite und lehnte sich wieder zurück, in der einen Hand den Joint, den anderen Arm auf der Rückenlehne des Sofas, Soso,Tom Cruise, was.!, feixte sie, Mister,..dann zeigen Sie mal, ob sie ein echter Kerl sind...und nehmen einen tiefen Zug hiervon!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von nun an entwickelte sich ein langes und intensives Gespräch. Sie redeten ununterbrochen. Über das Ruhrgebiet, über Berlin.. die Leute, die Einstellungen. Die Erfahrungen die beide gemacht hatten usw. Nebenbei tranken sie immer mehr, vertieften sich weiter in das Gespräch, wurden immer gelöster und lachten zwischendurch so laut, daß sie fast die Musik übertönten. Überhaupt war die Stimmung in dem Laden super entspannt. Überall tanzten, saßen und lagen Leute, die sich amüsierten und guter Laune waren. Die Luft war zum Schneiden dick und die Musik war richtig groovy. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/storytellers/images/bateauivre002-4-.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;bateauivre002-4-&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/storytellers/images/bateauivre002-4-.jpg&apos;,600,450);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/storytellers/images/bateauivre002-4-_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Sie waren so aufeinander fixiert, daß sie gar nicht bemerkten, wie sich im voderen Teil der Bar ein Tummult entwickelte.&lt;br /&gt;
Zwei besoffenen Typen fingen eine Schlägerei an... es ging wohl um eine Frau, worum auch sonst? Immer der gleiche Scheiß um so eine Uhrzeit und in diesem Zustand. Bis die beiden bemerkten was überhaupt los war, waren schon die Bullen angerückt. Das Licht ging an, die Musik wurde ausgeschaltet, die Typen wurden abgeführt und einige Polizisten gingen durch den Raum um Leute zu befragen, wie es denn zu der Schlägerei kommen konnte. Nicht ganz ungefährlich die ganze Situation, denn überall wurde gekifft und auf dem Klo gab es wohl auch einige Kandidaten, die es mit dem BTM nicht so genau nahmen. Das merkte man auch an der missmutigen und aufgeregten Stimmung der Gäste. Alle wollten am liebsten gar nicht da gewesen sein. &quot;Ach du Scheiße, das ist eine Razzia, keine Schlägeri!&quot; sagte Tom. &quot;Komm wir hauen lieber ab! Sonst hängen wir hinterher auch noch da drin&quot;. &quot;Wie denn?&quot; fragte sie ungläubig. &quot;Überlass das mal mir. Ich kenn den Laden&quot;.. und schon packte sie an Hand Arm und zog sie in einen Gang neben den Klos. Wohl ein Hinterausgang, wo sich schon einige andere Gäste tummelten um sich abzusetzen. Sie schlängelten sich durch, was gar nicht so einfach war. Erstens wegen den vielen Leute und zweitens wegen ihres nicht mehr ganz trittfesten Zustandes. Und schon hörten sie hinter sich einen Polizisten brüllen. &quot;Hey, alle da hinten. Zurückkommen. Abgehauen wird nicht!&quot;. Tom zerrte an ihr und sie ließ sich mitreißen. Sie standen an einer dicken Eisentür, da war kaum ein duchkommen, weil sich die ganzen Leute schon ineinander verkeilten. Ein richtiges Gequetsche und Geschubbse weil alle nur noch raus wollten. Mit einem letzten Ruck wurde sie ins Freie gezerrt und schon rannten sie mit einigen anderen über einen dunklen Hinterhof. Dann noch einen, dann durch eine Toreinfahrt und dann standen sie endlich auf einer Strasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436569/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zu Kapitel 6&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
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  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/1436546/">
    <title>4  Die Suche</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1436546/</link>
    <description>&quot;Wie gut, dass wir uns hier auskennen...hast Du &apos;ne Ahnung, wo wir hier überhaupt sind?&quot; fragte er sie. Mit der einen Hand am Steuer und einem Lappen in der anderen Hand versuchte er die Frontscheibe von innen freizuwischen, doch sie beschlug sofort wieder. Der Motor war noch nicht warm genug, und stotterte vor sich hin. Die Lüftung brauste laut und blies kalte Luft in den Innenraum des alten Wagens. Eine Standheizung gab es nicht. Sie fummelte am Radio und fand einen Sender mit elektronischer Dub-Musik. Er lächelte wieder, sobald er die ersten Klänge vernahm. &lt;br /&gt;
Sie fuhren langsam vom sandigen Parkplatz hinauf auf die kleine  Strandpromenade mit dem Kopfsteinpflaster. Das Armaturenbrett und der Inhalt des Innenfachs klapperten im Takt mit ihren Zähnen. Sie rauchte sich heisse Gedanken, was nicht richtig funktionierte, dachte an einen heissen Tee und eine leckere Pizza.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gaslaternen leuchteten schwach in den vorbeifahrenden Wagen, und warfen Licht und Schatten auf sein Gesicht. Ihr Blick blieb an seinen Lippen hängen. In ihrer Magengend zuckte es. Ein wohliges Gefühl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ein Stadtplan wäre nicht schlecht!&quot;, bemerkte er, &quot;meist hängt doch eine Touristen-Info irgendwo an solch einem Strand oder im Ort. Was meinst Du?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Lass uns doch einen Einheimischen fragen!&quot; antwortete sie. Doch es war nirgens ein Mensch zu sehen. Seltsam, dachte sie, ist doch noch gar nicht so spät! Wieso sind denn hier keine Leute unterwegs? Na gut, war ja Winter, aber um diese Uhrzeit...Moment mal, wie spät war es denn eigentlich...? &quot;Hast Du eine Uhr?&quot; fragte sie ihn. &quot;Nö, ich trage nie &apos;ne Uhr.&quot; entgegnete er.&lt;br /&gt;
&quot;Findest Du es nicht seltsam, dass keine Menschen unterwegs sind?&quot;, fragte sie ihn. Er stutzte und blickte angestrengend aus dem Wagen. Ja, das stimmte, dachte er, er war so sehr mit Scheibenwischen und Lenken beschäftigt, dass er das gar nicht bemerkt hatte. Es fuhr noch nicht einmal ein anderes Auto und in den Häusern am Ufer brannten auch keine Lichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Halt!&quot; schrie sie in diesem Augenblick, er latschte auf die Bremse, &quot;Da vorne!&quot; Sie zeigte auf ein großes Schild, wohl ein Stadtplan, wie er so üblich war in diesen Käffern am Meer. Mit einem großen &quot;i&quot; irgendwo, damit man wusste wo sein Standpunkt war. Haha...&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1427456/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;sein Standpunkt&lt;/a&gt;. Er lachte innerlich über dieses dumme Wortspiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon war sie mit ihren Schnürstiefeln aus dem Auto gesprungen, und er konnte sich einen Blick auf ihre nackten Beinen und den halb entblößten Po nicht verkneifen. Das konnte ja noch lustig werden. Wo sollte er auch sonst hinschauen? Ihr Po war auch das Einzige, was hell leuchtete. Sie stand dort vor dem Schild und trat von einem Bein auf das andere, nach einer Weile kam sie zurück. &quot;Alles klar! Ich weiß Bescheid! Ist ein ganzes Stück ausserhalb.. aber leicht zu finden. Dann mal los!&quot;. Sie wickelte sich wieder in das Tuch, kramte ein paar trockene Kekse aus ihrer Tasche und reichte ihm einen rüber. &quot;Ok.. besser als nichts. Anscheinend ist hier &apos;eh nichts mehr geöffnet. Mann.. da bin ich aber mal gespannt! Da vorne erst mal rechts!&quot; sagte sie. &quot;Erlebt man mit Dir immer so .. hmm... abenteuerliche Sachen?&quot; Sie nahm sich noch eine Kippe und schaute ihn gewollt lasziv an.. machte irgendwie einen auf Vamp (wenn das in dem Outfit überhaupt möglich war) und sagte: &quot;Klar, Baby. Mich kann man auch buchen. Aber so&apos;ne Story ist nicht billig.&quot; Dann lachte sie lauthals. Konnte er sie überhaupt richtig einschätzen? Eine eigentlich Wildfremde. Wer weiß... vielleicht war sie ja wirklich zu &quot;mieten&quot;? Nach einem kurzen Blick in ihre Richtung verwarf er diesen Gedanken aber wieder. Dafür sah sie nicht abgefuckt genug aus und in einer Bar, wie die gestern, hätte sie sich dann wohl auch nicht rumgetrieben. Er lenkte den Wagen nach rechts und los ging&apos;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sie betrachtete ihn von der Seite, während er konzentriert auf die Strasse schaute. Schon komisch.. dachte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436553/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zu Kapitel 5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436537/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zu Kapitel 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436341/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zum Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>storytellers</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 storytellers</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-19T11:07:32Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://storytellers.twoday.net/stories/1436537/">
    <title>3  Am Meer</title>
    <link>http://storytellers.twoday.net/stories/1436537/</link>
    <description>Erst saßen sie morgens im Café, dann fuhren sie spontan ans Meer. Fast bis ins Koma inhalierten sie die Seeluft, sahen den Möwen bei ihren neckischen Spielen zu, und nahmen das Rauschen der Wellen erst wahr, als sie schon pattschnass waren. &quot;Etwas spät!&quot;, bemerkte sie lakonisch, und drückte lächelnd die nasse Kippe in den Sand. Da hatte sie wahrlich recht, das war nicht gut, schließlich war Winter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie noch den Rauch ausblies, erhob sie sich und raffte die paar Sachen zusammen. &quot;Lass&apos; mal los. Mir ist kalt und Hunger hab ich auch!&quot;. &lt;br /&gt;
Fröstelnd folgte er ihr durch den Sand zum Parkplatz, obwohl er eigentlich etwas anderes im Sinn gehabt hatte. Aber der Tag war ja noch nicht zu Ende und für Romantik war jetzt wirklich nicht der rechte Zeitpunkt. Ausserdem kannten sie sich erst seit gestern! Kaum zu glauben... und gegen einen Happen hatte er auch nichts einzuwenden.&lt;br /&gt;
Im Auto beschlugen direkt die Scheiben. So durchnässt waren sie. &quot;Schau mal&quot;. Sie deutete auf den Scheibenwischer.&lt;br /&gt;
Da klebte ein kleiner bunter Zettel. &quot;Scheiße. Hoffentlich kein Knöllchen...&quot; sagte er, und fummelte das Papierstück hinter dem Wischer hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Eh, bah! Da is&apos; ja Möwenkacke dran...!&quot;&lt;br /&gt;
Er wischte den Vogelkot an einem Papiertaschentuch ab und faltete den Zettel auseinander. &apos;EUCH HAT&apos;S ERWISCHT!&apos; stand mit einem Filzstift darauf geschrieben. Sie sahen sich überrascht an. &quot;Von wem mag der sein?&quot;, fragte sie. Er zuckte mit den Achseln, &quot;Ich hab keine Ahnung..!&quot; &quot;Ja, vielleicht ist das bloß ein Witz, ein Spiel von so ein paar  Kids hier aus dem Ort!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hm,..das wird&apos;s sein. Ich mein, ich kenn ja hier niemanden,...nicht mal dich...so richtig!&quot;, lachte er. &quot; Sie lächelte und knöpfte den Bund ihrer klattschnassen Jeans auf, während er sich die Schuhe aufschnürte. Danach tat er es ihr gleich.&lt;br /&gt;
Auch wenn sie sehr spontan aufgebrochen waren, sie hatte ein Handtuch dabei, mit dem sie sich nun abrubbelte. &quot;Ganz schön kalt...&quot;, bibberte sie. Er warf verstohlen einen Blick auf ihre nackten Beine und bemerkte die Gänsehaut darauf. &quot;Wir holen uns den Tod im Auto! Wir sollten irgendwo reingehen!&quot; &quot;Mit nassen Klamotten?&quot;  Den Zettel hatte er auf das Armaturenbrett gelegt. Was auf der Rückseite geschrieben stand, hatten beide nicht bemerkt. &lt;br /&gt;
&quot;Hey.. wir sind schließlich am Meer... da kennen die Leute das, wenn man so aussieht wie wir!&quot; warf er ein. &quot;Stimmt eigentlich! Alles easy! Komm, lass uns mal losfahren, die Heizung aufdrehen und dann geht das gleich schon wieder!&quot;. Sie breitete die beiden Jeans auf der Rückbank aus und machte es sich, eingehüllt in das Badetuch, auf dem Sitz bequem. &quot;Und in der Zwischenzeit suchen wir uns einen Laden, wo man lecker was essen kann! Wie wär&apos;s mit Pizza?&quot;. &quot;Super Idee!.. &quot; sagte er und startete den Wagen, der sich mit einem Ruck in Bewegung setzte. In diesem Augenblick rutschte der vergessene Zettel vom Amaturenbrett genau in ihren Schoss. Sie betrachtete ihn nun genauer und entdeckte die Nachricht auf der Rückseite. &quot;Du.. da steht noch was!&quot; sagte sie aufgeregt und fingerte erstmal nach einer Zigarette. Der Schein des Feuerzeuges erhellte kurz den Innenraum und nun sah auch er das da etwas gekritzelt stand. &quot;Was denn?.. lies mal vor!!&quot;. &quot;Hmm... total verschmiert.. von der Nässe.. aber warte mal... hmm...&quot;. Wie eine Laborantin untersuchte sie den Zettel ganz genau.. dann plötzlich: &quot;Nä... das gibts doch nicht!&quot;. Total entnervt ranzte er: &quot;Maah.. was steht denn da!!&quot;. Sie lächelte Ihn an und sagte provozierend langsam:&quot;...also.. vorne stand ja &apos;ERWISCHT!&apos; Und hinten drauf steht... *kurze Pause* &apos;...wenn Ihr Euch traut, kommt in die Holsteinerstr. 34!&apos;. Nun sah sie ihn triumphierend an. &quot;Das machen wir ja wohl..oder? Ist doch irgendwie spannend.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436546/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zu Kapitel 4&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436530/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zu Kapitel 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://storytellers.twoday.net/stories/1436341/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;zurück zum Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2006-01-19T11:05:46Z</dc:date>
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