7 Schmerz und Licht
Ein Streichholz flammte auf. Er hielt es ihr vors Gesicht. Sie sog die Luft durch die verkrümmte Zigarette. "Hast Du Dir weh getan?", fragte er besorgt. "Es geht schon, Hauptsache ist, wir haben keinen Unfall gehabt...So ein Arschloch! Wer war das?" Beim Abbremsen hatte sie noch rücklings auf dem Beifahrersitz gekniet, und war dann nach vorne geschleudert worden. Jetzt rieb sie sich den Rücken und verlangte zuallererst nach Feuer. Er wusste, dass ihr das verdammt weh getan haben musste, gleichzeitig bewunderte er sie etwas dafür, dass sie nichts darüber verlauen ließ. "Tut mir leid, dass ich so in die Eisen gegangen bin!"
"Hör auf zu spinnen, du hast vollkommen richtig reagiert!" "Ja, aber mir tut es trotzdem leid, dass Du dich verletzt hast. Zeig mal her!"
"Ach, geht schon...lass mal!",antwortete sie ihm und drehte ihm dennoch ihren Rücken zu. Mit der linken Hand berührte er sanft ihre Wirbelsäule durch das Shirt, glitt an ihr hinunter und stoppte kurz vorm Steißbein mit leichtem Druck. "Aah...!" stöhnte sie kurz auf, biss sich aber gleich auf die Lippen und verstummte wieder. "Auwei, das wird ein paar Tage sehr weh tun, und blau wird das bestimmt auch. Wir können das nachher etwas einreiben!" schlug er vor. "Ach ja, und womit?" schnodderte sie. Der Motor surrte....
"Mann.. was für ein Mist. Das hat mir jetzt richtig die Laune verhagelt. So ein Idiot! Mir ist kalt, mein Rücken tut weh. Müde bin ich.. und Hunger hab ich auch!". Jetzt fing sie doch etwas an zu maulen. Aber er konnte es ihr nichtmal verdenken, denn er fühlte sich ähnlich. Seit dem gestrigen Abend hatten sie wirklich nicht viel geschlafen und gegessen. Und irgendwann musste man seinem Körper doch Tribut zollen. "Komm wir suchen uns jetzt was! Nach Berlin zurück ist es etwas weit und dieser blöde Zettel... Wer weiß was das überhaupt soll? Und wenn, dann können wir da morgen immer noch hin" schlug er vor. Sie nickte nur. Stumm fuhren sie eine Weile die dunkle Strasse entlang. Wohin wusste keiner von beiden. Aber irgendwann musste ja mal was kommen. "Trotzdem muss ich die ganze Zeit an diese Nachricht denken" sagte sie plötzlich. "Wer hat die wohl ans Auto gepappt? Und wieso?... und was kann da nur in dieser blöden Strasse sein?".
Gerade bogen sie um eine Kurve, da tauchte in einiger Entfernung ein blinkendes Leuchtschild auf...
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"Hör auf zu spinnen, du hast vollkommen richtig reagiert!" "Ja, aber mir tut es trotzdem leid, dass Du dich verletzt hast. Zeig mal her!"
"Ach, geht schon...lass mal!",antwortete sie ihm und drehte ihm dennoch ihren Rücken zu. Mit der linken Hand berührte er sanft ihre Wirbelsäule durch das Shirt, glitt an ihr hinunter und stoppte kurz vorm Steißbein mit leichtem Druck. "Aah...!" stöhnte sie kurz auf, biss sich aber gleich auf die Lippen und verstummte wieder. "Auwei, das wird ein paar Tage sehr weh tun, und blau wird das bestimmt auch. Wir können das nachher etwas einreiben!" schlug er vor. "Ach ja, und womit?" schnodderte sie. Der Motor surrte....
"Mann.. was für ein Mist. Das hat mir jetzt richtig die Laune verhagelt. So ein Idiot! Mir ist kalt, mein Rücken tut weh. Müde bin ich.. und Hunger hab ich auch!". Jetzt fing sie doch etwas an zu maulen. Aber er konnte es ihr nichtmal verdenken, denn er fühlte sich ähnlich. Seit dem gestrigen Abend hatten sie wirklich nicht viel geschlafen und gegessen. Und irgendwann musste man seinem Körper doch Tribut zollen. "Komm wir suchen uns jetzt was! Nach Berlin zurück ist es etwas weit und dieser blöde Zettel... Wer weiß was das überhaupt soll? Und wenn, dann können wir da morgen immer noch hin" schlug er vor. Sie nickte nur. Stumm fuhren sie eine Weile die dunkle Strasse entlang. Wohin wusste keiner von beiden. Aber irgendwann musste ja mal was kommen. "Trotzdem muss ich die ganze Zeit an diese Nachricht denken" sagte sie plötzlich. "Wer hat die wohl ans Auto gepappt? Und wieso?... und was kann da nur in dieser blöden Strasse sein?".
Gerade bogen sie um eine Kurve, da tauchte in einiger Entfernung ein blinkendes Leuchtschild auf...
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storytellers - 19. Jan, 12:11