12 Die Holsteiner Straße 34
Die blinkende Licht entpuppte sich als wild fluoreszierende, bunte Leuchtreklame eines kleinen fiesen Motels. Das Haus sah ziemlich heruntergekommen aus. Es hatte wohl schon mal bessere Tage gesehen.. und das war schon ziemlich lange her! Großkotzig hatte der Besitzer wohl diese Leuchtreklame angebracht, um überhaupt mal Leute anzulocken. Da war zu lesen: "Günni's Motel". Völlig übertrieben.. wenn sie nicht so müde und hungrig gewesen wären, hätten sie sich auf der Stelle totgelacht.
Tom fuhr den Wagen an den Straßenrand auf einen kleinen Parkplatz. Sie zogen ihre, immer noch klammen Jeans wieder an, was gar nicht einfach war, in dem engen Wagen. Pat stieg aus und schloss mit einem heftigen Rumms die Tür.
„Weißt Du wo wir hier sind..?“ fragte Pat, „...Holsteiner Straße 34?“ Das sollte eigentlich ein Witz sein...was sonst? Er schloss den Wagen ab, drehte sich um und wollte gerade auf den Eingang zusteuern, als er bemerkte, daß sie wie angewurzelt dastand und auf die Hauswand glotzte.
Er folgte ihrem Blick. Da stand in verwitterten, gußeisernen Lettern "Nr. 34"! Ungläubig schaute er zu ihr hinüber. "Naja,...Nr. 34 eben. Die gibt's ja fast in jeder Strasse. Das muss doch nichts heißen.." Er fand ihn trotzdem schon sehr merkwürdig, diesen Zufall. "Komm wir gehen erstmal rein und fragen nach was Essbarem.. und wie die Strasse heißt.." Aufmunternd streckte er ihr die Hand entgegen. "Und wenn die auf uns warten da drin?.. Wer weiß was da los ist? Schließlich stand auf dem Zettel: "..wenn Ihr Euch traut.."
"Wie? Erst bist Du ganz wild darauf hinzukommen und jetzt kriegst Du Muffensausen?" fragte er belustigt.
Etwas unsicher ergriff sie seine Hand, ging dann aber zielstrebig auf die Tür zu. Sie wollte ja schließlich ein Abenteuer.. also los..und keine Angst zeigen! Was sollte auch passieren? So'n Quatsch. Bestimmt war es wirklich nur ein blöder Gag.
„Seltsamer Laden! Ich muss unwillkürlich an Quentin Tarantinos „From Dusk till Dawn“ denken…! Hast du den Film gesehen?“
“Hehe,…oh ja..“, lachte sie, „..ich hoffe, aber hier sind weniger Vampire und Zombies unterwegs!“
Doch wie das eben so ist,...es kam schlimmer...viel schlimmer....
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Tom fuhr den Wagen an den Straßenrand auf einen kleinen Parkplatz. Sie zogen ihre, immer noch klammen Jeans wieder an, was gar nicht einfach war, in dem engen Wagen. Pat stieg aus und schloss mit einem heftigen Rumms die Tür.
„Weißt Du wo wir hier sind..?“ fragte Pat, „...Holsteiner Straße 34?“ Das sollte eigentlich ein Witz sein...was sonst? Er schloss den Wagen ab, drehte sich um und wollte gerade auf den Eingang zusteuern, als er bemerkte, daß sie wie angewurzelt dastand und auf die Hauswand glotzte.
Er folgte ihrem Blick. Da stand in verwitterten, gußeisernen Lettern "Nr. 34"! Ungläubig schaute er zu ihr hinüber. "Naja,...Nr. 34 eben. Die gibt's ja fast in jeder Strasse. Das muss doch nichts heißen.." Er fand ihn trotzdem schon sehr merkwürdig, diesen Zufall. "Komm wir gehen erstmal rein und fragen nach was Essbarem.. und wie die Strasse heißt.." Aufmunternd streckte er ihr die Hand entgegen. "Und wenn die auf uns warten da drin?.. Wer weiß was da los ist? Schließlich stand auf dem Zettel: "..wenn Ihr Euch traut.."
"Wie? Erst bist Du ganz wild darauf hinzukommen und jetzt kriegst Du Muffensausen?" fragte er belustigt.
Etwas unsicher ergriff sie seine Hand, ging dann aber zielstrebig auf die Tür zu. Sie wollte ja schließlich ein Abenteuer.. also los..und keine Angst zeigen! Was sollte auch passieren? So'n Quatsch. Bestimmt war es wirklich nur ein blöder Gag.
„Seltsamer Laden! Ich muss unwillkürlich an Quentin Tarantinos „From Dusk till Dawn“ denken…! Hast du den Film gesehen?“
“Hehe,…oh ja..“, lachte sie, „..ich hoffe, aber hier sind weniger Vampire und Zombies unterwegs!“
Doch wie das eben so ist,...es kam schlimmer...viel schlimmer....
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storytellers - 19. Jan, 12:14