15 Besuch
[…]
[morgens]
Sie betrachtete die Eisblumen am Fenster. Es war kalt im Zimmer. Der Ofen war über Nacht ausgegangen. Pat spürte Toms Atem im Nacken und löste sich nur ungern aus seinen Armen. Sie setze sich auf, streckte sich. Die Kerze war auch längst runter gebrannt, und es war so kalt im Raum, dass ihr die Brustwarzen schmerzten. Ihr fröstelte. Sie suchte ihr T-Shirt, konnte es aber nicht finden. Das lag wohl irgendwo unter ihm oder unterm Bett. Sie fand jedoch seins und zog es über. Ein zärtlicher Blick, wie friedlich er schläft… sie streckte ihre Hand aus und glitt mit dem Zeigefinger sachte über sein Jochbein…
Ihr Schlüpper lag mitten im Raum auf dem Boden. ’Wie kommt’n der dahin?’ überlegte sie und musste dabei grinsen. Feuerholz war dagegen keines mehr im Raum zu finden. Sie sprang in ihre Jeans und Schuhe und warf sich ihre dicke Jacke über. Dann schloss sie leise die Zimmertür hinter sich.
[…]
[…]
Pat lief durch den Schnee zum Schuppen rüber, öffnete die mit Eisen beschlagende Tür ('Nanu?. Hatten wir die gestern nicht nur angelehnt?') und stand in dem unordentlichsten Schuppen, den sie je im Leben gesehen hatte. Alles lag kreuz und quer verteilt. - Hier hatte jemand etwas gesucht! Das war klar! Sie hatte den Eindruck, als ob dies erst kürzlich gewesen wäre.
Denn gestern ist ihr dieses Chaos jedenfalls nicht aufgefallen! Ein subtiles Gefühl von menschlicher Präsenz… Ein Verdacht kam ihr, dass Tom doch richtig gehört hatte in der letzen Nacht... Jemand muss in diesem Schuppen gewesen sein...Nur, was wollte dieser jemand? Was suchte er und was hatten Tom und sie damit zu tun?
[…]
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[morgens]
Sie betrachtete die Eisblumen am Fenster. Es war kalt im Zimmer. Der Ofen war über Nacht ausgegangen. Pat spürte Toms Atem im Nacken und löste sich nur ungern aus seinen Armen. Sie setze sich auf, streckte sich. Die Kerze war auch längst runter gebrannt, und es war so kalt im Raum, dass ihr die Brustwarzen schmerzten. Ihr fröstelte. Sie suchte ihr T-Shirt, konnte es aber nicht finden. Das lag wohl irgendwo unter ihm oder unterm Bett. Sie fand jedoch seins und zog es über. Ein zärtlicher Blick, wie friedlich er schläft… sie streckte ihre Hand aus und glitt mit dem Zeigefinger sachte über sein Jochbein…
Ihr Schlüpper lag mitten im Raum auf dem Boden. ’Wie kommt’n der dahin?’ überlegte sie und musste dabei grinsen. Feuerholz war dagegen keines mehr im Raum zu finden. Sie sprang in ihre Jeans und Schuhe und warf sich ihre dicke Jacke über. Dann schloss sie leise die Zimmertür hinter sich.
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[…]
Pat lief durch den Schnee zum Schuppen rüber, öffnete die mit Eisen beschlagende Tür ('Nanu?. Hatten wir die gestern nicht nur angelehnt?') und stand in dem unordentlichsten Schuppen, den sie je im Leben gesehen hatte. Alles lag kreuz und quer verteilt. - Hier hatte jemand etwas gesucht! Das war klar! Sie hatte den Eindruck, als ob dies erst kürzlich gewesen wäre.
Denn gestern ist ihr dieses Chaos jedenfalls nicht aufgefallen! Ein subtiles Gefühl von menschlicher Präsenz… Ein Verdacht kam ihr, dass Tom doch richtig gehört hatte in der letzen Nacht... Jemand muss in diesem Schuppen gewesen sein...Nur, was wollte dieser jemand? Was suchte er und was hatten Tom und sie damit zu tun?
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storytellers - 20. Jan, 12:53