10 Le Bateau Ivre
[...]
Es dauerte nicht lange da hatten sie ihr Ziel erreicht. Ein szeniges Eckcafe auf der Oranienstrasse. Durch die riesigen Fenster konnte man von aussen in den Innenraum sehen, wo einige Leute an hölzernen Tischen oder an der langen, alten Theke saßen.
Das Café war im französischen Stil eingerichtet und wirkte gemütlich, sofern man das vom Kreuzberger Charme sagen kann. Es war noch ziemlich früh, aber schon gut gefüllt, und sie öffneten die Glastür und gingen hinein. Direkt zog ihnen ein intensiver Kaffeegeruch in die Nase. "Hmm.. riecht das gut!" sagte Pat und gleichzeitig fing auch ihr Magen an zu knurren.
"Recht guter Kaffee hier für diese Gegend" sagte Tom. Sie gingen zu einem der Tische am Fenster, bestellten beide einen Milchkaffee und ein Croissant und machten es sich bequem. Endlich kam sie dazu Ihr Handy hervorzukramen und es anzuschalten. War ja klar. Drei Nachrichten, alle von ihren Freunden, die sich erkundigten wo sie nach der letzten Nacht denn abgeblieben sei. "Da muss ich gleich noch kurz vorbei, bevor wir losfahren. Sonst schicken die uns die Polizei auf den Hals." Wie lächerlich nach dem gestrigen Abend, dachte sie. Das war zweifellos übertrieben, aber es war sonst wirklich nicht ihre Art einfach ohne Nachricht zu verschwinden. Ausserdem waren sie ja in Kreuzberg und die Wohnung lag fast um die Ecke.

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Es dauerte nicht lange da hatten sie ihr Ziel erreicht. Ein szeniges Eckcafe auf der Oranienstrasse. Durch die riesigen Fenster konnte man von aussen in den Innenraum sehen, wo einige Leute an hölzernen Tischen oder an der langen, alten Theke saßen.
Das Café war im französischen Stil eingerichtet und wirkte gemütlich, sofern man das vom Kreuzberger Charme sagen kann. Es war noch ziemlich früh, aber schon gut gefüllt, und sie öffneten die Glastür und gingen hinein. Direkt zog ihnen ein intensiver Kaffeegeruch in die Nase. "Hmm.. riecht das gut!" sagte Pat und gleichzeitig fing auch ihr Magen an zu knurren. "Recht guter Kaffee hier für diese Gegend" sagte Tom. Sie gingen zu einem der Tische am Fenster, bestellten beide einen Milchkaffee und ein Croissant und machten es sich bequem. Endlich kam sie dazu Ihr Handy hervorzukramen und es anzuschalten. War ja klar. Drei Nachrichten, alle von ihren Freunden, die sich erkundigten wo sie nach der letzten Nacht denn abgeblieben sei. "Da muss ich gleich noch kurz vorbei, bevor wir losfahren. Sonst schicken die uns die Polizei auf den Hals." Wie lächerlich nach dem gestrigen Abend, dachte sie. Das war zweifellos übertrieben, aber es war sonst wirklich nicht ihre Art einfach ohne Nachricht zu verschwinden. Ausserdem waren sie ja in Kreuzberg und die Wohnung lag fast um die Ecke.

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storytellers - 20. Jan, 13:15