6 Beinahe...
"Wieso ist hier nirgends Licht? Ausser den Gaslampen brennt hier rein gar nichts an dieser blöden Straße!", riss er sie aus ihren Gedanken. "Ausserdem müssten wir auch demnächst mal tanken. Das hätten wir sofort machen sollen, als wir von der Autobahn runter sind!"
Sie dachte an den vollen Reservekanister im Heck des Wagens, erwähnte diesen aber nicht. Eigentlich war sie mehr oder weniger vorbereitet auf solche Eventualitäten. Wäre ja nicht das erste mal.
"Hast Du jetzt schlechte Laune?" fragte sie unsicher. "Nee,..hab ich nicht!" entgegnete er, "ich wünschte nur, wir würden einen offenen Laden finden oder ein Lokal. Um die Uhrzeit kann doch nicht alles geschlossen haben. Der Ort ist wie ausgestorben! Und ich hab einen solchen Hunger!" Seit dem spontanen Aufbruch heute Morgen hatten sie beide nicht viel gegessen.
"So ist das im Winter am Meer. Da ist einfach keine Saison. Da hat vielleicht ein Laden auf, in dem dann die Einheimischen bis fünf Uhr nachmittags einkaufen können. Wenn überhaupt hier welche wohnen. Die meisten wohnen doch selber nur im Sommer hier." Sie schnappte sich die Zigarettenpackung und sah hinein. Dann zog sie einen Schmollmund und fischte mit zwei Fingern eine der drei übrig gliebenen Zigaretten heraus. Sie drehte sich um und kniete nun halbnackt auf dem Vordersitz um ihre nasse Jeans nach dem Feuerzeug zu durchsuchen. Er sah ihr auf den Arsch. "Hm, endlich mal ein Lichtblick!", murmelte er, und grinste. "was sagst du da, du Chauvie?", sein Blick war ihr nicht entgangen, und so knuffte sie ihn feste in die rechte Seite. "Aua, ich hab nix gesagt!" log er, in diesem Augenblick bog ein Auto um die enge Kurve, die zwei grelle Fernlichter blendeten sie und rasten mit hoher Geschwindigkeit direkt auf sie zu. "Der spinnt wohl!", rief sie, "Ey, was macht der....?" "Halt dich fest!" schrie er, und bremste stark ab, zog den Wagen nach rechts und konnte grade noch einer flachen Steinmauer ausweichen.
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Sie dachte an den vollen Reservekanister im Heck des Wagens, erwähnte diesen aber nicht. Eigentlich war sie mehr oder weniger vorbereitet auf solche Eventualitäten. Wäre ja nicht das erste mal.
"Hast Du jetzt schlechte Laune?" fragte sie unsicher. "Nee,..hab ich nicht!" entgegnete er, "ich wünschte nur, wir würden einen offenen Laden finden oder ein Lokal. Um die Uhrzeit kann doch nicht alles geschlossen haben. Der Ort ist wie ausgestorben! Und ich hab einen solchen Hunger!" Seit dem spontanen Aufbruch heute Morgen hatten sie beide nicht viel gegessen.
"So ist das im Winter am Meer. Da ist einfach keine Saison. Da hat vielleicht ein Laden auf, in dem dann die Einheimischen bis fünf Uhr nachmittags einkaufen können. Wenn überhaupt hier welche wohnen. Die meisten wohnen doch selber nur im Sommer hier." Sie schnappte sich die Zigarettenpackung und sah hinein. Dann zog sie einen Schmollmund und fischte mit zwei Fingern eine der drei übrig gliebenen Zigaretten heraus. Sie drehte sich um und kniete nun halbnackt auf dem Vordersitz um ihre nasse Jeans nach dem Feuerzeug zu durchsuchen. Er sah ihr auf den Arsch. "Hm, endlich mal ein Lichtblick!", murmelte er, und grinste. "was sagst du da, du Chauvie?", sein Blick war ihr nicht entgangen, und so knuffte sie ihn feste in die rechte Seite. "Aua, ich hab nix gesagt!" log er, in diesem Augenblick bog ein Auto um die enge Kurve, die zwei grelle Fernlichter blendeten sie und rasten mit hoher Geschwindigkeit direkt auf sie zu. "Der spinnt wohl!", rief sie, "Ey, was macht der....?" "Halt dich fest!" schrie er, und bremste stark ab, zog den Wagen nach rechts und konnte grade noch einer flachen Steinmauer ausweichen.
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storytellers - 19. Jan, 12:10
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